Shenmue

Plattform: Sega Dreamcast

Hersteller: SEGA
Entwickler:
SEGA AM2


Shenmue Chapter 1: Yokosuka
(Dreamcast, NTSC-J)

Release: 29.12.1999 (Japan)
Umfang: 3 GD-Roms + 1 Passport-GD-Rom (Sonderedition mit Soundtrack-CD)
Sprachen: Japanisch (Text, Sprache)

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Shenmue
(Dreamcast, NTSC-U)

Release: 06.11.2000 (USA)
Umfang: 3 GD-Roms + 1 Passport-GD-Rom (Sonderedition mit Soundtrack-CD)
Sprachen: Englisch (Text, Sprache)

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Shenmue
(Dreamcast, PAL)

Release: 01.12.2000 (Europa, Australien)
Umfang: 3 GD-Roms + 1 Passport-GD-Rom
Sprachen: Englisch (Text*, Sprache)

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Es existiert eine Fan-Mod für französische Untertitel, diese ist allerdings nicht offiziell. Im Herbst 2013 erschien zudem erstmals eine Undub-Variante, in der die PAL-Version von Shenmue mit ihren englischen Untertiteln aufwändig mit der japanischen Synchronisation zusammengeführt wurde. Die PAL-Version wurde gewählt um eine spätere Kompatibilität der Spielstände mit der PAL-Version von Shenmue II zu erreichen, bei der aufgrund von Segas damaliger finanziellen Situation auf eine Synchronisierung verzichtet wurde. Erst mit der Xbox-Version von Shenmue II erschien eine englisch lokalisierte Version von Shenmue II.


US Shenmue
(Dreamcast, NTSC-J)

Release: 05.07.2001 (Japan)
Umfang: 3 GD-Roms + 1 Passport-GD-Rom
Sprachen: Japanisch (Text), Englisch (Sprache)

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Shenmue The Movie

Shenmue The Movie ist eine offizielle Veröffentlichung in Japan gewesen. Später lag der Xbox-Version von Shenmue II eine DVD mit einer englisch lokalisierten Fassung bei. Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine Aneinanderreihung der Videosequenzen des Spiels, einige freie Spielszenen sind in „Shenmue The Movie“ allerdings anders geschnitten oder werden aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, da man Ryo beim eigenhändigen Spielen ja schließlich aus der Third-Person-Perspektive sehen würde. Das Shenmue Dojo hat die englisch lokalisierte Fassung bei YouTube eingestellt.


Shenmue Longplay

Shenmue-Longplays oder Let’s plays gibt es viele im Netz. Dieses ist meines Erachtens ein ganz besonders schönes. Der Spieler kommentiert das Geschehen nicht und es ist übersichtlich in nur acht Teile aufgeteilt.

 

Auszug aus der deutschsprachigen Wikipedia

Die Geschichte beginnt am 29. November 1986. Ryo Hazuki kehrt nach Hause zurück und muss im Dojo machtlos mit ansehen, wie sein Vater Iwao Hazuki, ein fähiger und erfahrener Kampfkünstler, von einem mysteriösen chinesischen Fremden namens Lan Di eigenhändig getötet wird. Dieser war mit seinen Leibwächtern dort auf der Suche nach einem ominösen Spiegel und rächte seinen Vater, den Iwao vor Jahren getötet haben soll. Erholt von diesem Schicksalsschlag, begibt sich der Spieler in der Rolle des Ryo einige Tage später auf die Suche nach dem Mörder seines Vaters und erfährt mehr über die Bedeutung des Dragon Mirror und Existenz eines weiteren Spiegels, des Phoenix Mirrors. Im Laufe des Spiels findet er diesen und erfährt, dass Lan Di nach Hongkong unterwegs ist, woraufhin Ryo ihm folgt. Dafür begibt er sich auf ein Schiff, mit dessen Abfahrt das Spiel endet.

Der Spieler kann sich in der geräumigen, aber nicht allzu großen Stadt frei bewegen. In der Stadt laufen Leute auf den Straßen, gehen Tätigkeiten nach oder arbeiten ganz normal. Fast jede dieser Personen kann der Spieler mit einem Tastendruck ansprechen, um gewisse Fragen zu stellen, deren Antworten einem möglicherweise weiterhelfen. Ryo – also der Spieler – besitzt außerdem ein kleines Notizbuch, in dem alle nützlichen Hinweise automatisch vermerkt werden und später nachgelesen werden können. Diese Hinweise bekommt er meistens in den Gesprächen mit. Im Spiel ertönt ein Signalton und unten rechts auf dem Bildschirm leuchtet ein kleines Notizbuch für einige Sekunden auf, wenn er einen Hinweis bekommt.

Das Spiel wird geprägt durch die vielseitigsten Zwischensequenzen, die jederzeit auftauchen können. Diese können zusätzlich einen der sogenannten Quick-Time-Events enthalten, auf die der Spieler reagieren muss, indem er möglichst schnell gewisse Tasten bzw. Tastenkombinationen drücken muss, die eine Aktion auslösen. Sollten diese Tasten zu spät, falsch oder gar nicht gedrückt werden, so kann sich der Ablauf der Sequenz leicht verändern, oder das Ganze muss wiederholt werden.

Auch Geld spielt in diesem Spiel eine Rolle, ist aber für den Spielablauf meistens nicht notwendig. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, um an Geld zu kommen. Zum einen bekommt Ryo jeden Morgen etwas von der Haushälterin und zum anderen nimmt man im späteren Ablauf des Spiels einen Job an, bei dem der Lohn stetig ansteigt.

Des Weiteren gibt es sehr viele Nebentätigkeiten, welche der Spieler ausführen kann, hinter denen sich nicht immer etwas Spielentscheidendes verbirgt, die aber sehr zur Atmosphäre beitragen können. So gibt es z. B. in der Nähe des Dojos ein kleines Mädchen, das eine kleine obdachlose Katze ohne das Wissen der Eltern durchfüttern will. Bei dieser Arbeit kann man ihr helfen, indem man in einem der Läden etwas zu essen und trinken kauft und dies dann dem Kätzchen gibt. Auch gibt es eine Spielhalle, in der man sich gegen Bargeld mit einem der Spielautomaten amüsieren kann. Darunter waren real existierende Spiele, alle ebenfalls von Yu Suzuki, so etwa Space Harrier und Hang-On.

Auch Kampftraining darf nicht vernachlässigt werden. Je mehr der Spieler seine Fähigkeiten trainiert, umso besser handelt der Spieler, wenn es zu einem richtigen Kampf kommt. Für das Training steht der Dojo zur Verfügung, in dem man gelegentlich auch mit dem Schüler Fukuhara trainieren kann. Zum anderen kann man auch auf leeren Plätzen alleine trainieren. Im Kampf generell gibt es sowohl die Möglichkeit, Füße und Hände einzusetzen, als auch verschiedene Würfe und Ausweichmanöver auszuführen.

  • Bravo Screenfun: Note 1 (Ausgabe 12/2000)
  • Computer Bild Spiele: Note 1,78 (03/2002)
  • 4players: 95 %
  • gamezone.de: 9,5/10
  • spieletipps.de: 90 %

„Monumentales Adventure-Meisterwerk: Nie hat Detektiv spielen so viel Spaß gemacht!“

Bravo Screenfun

 

Die PAL-Version von Shenmue wurde von der USK ab 12 freigegeben.
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